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                Kinder- und Jugendhilfe MIO

Individuelle Lösungen

Leistungen für Kommunen

Beratung und Therapie

Seit 2009 arbeitet die Kinder- und Jugendhilfe MIO erfolgreich mit Menschen und Familien zusammen, die Veränderungsprozesse gestalten und sich Entwickeln möchten.

 

Das Team der Kinder- und Jugendhilfe MIO besteht aus einem multiprofessionellen Team von Erziehern, Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologen und Fachtherapeuten. Weitere Freie Mitarbeiter stehen uns Projektbezogen zur Verfügung.

Insgesamt stehen derzeit 45 Personen bei MIO für Sie für ein umfangreiches Portfolio an Entwicklungsmöglichkeiten parat. Je nach Anliegen begleiten wir Sie ambulant oder in unseren Beratungsräumen. Seit 2016 bieten wir auch stationäre Betreuungen an.

 

Die Arbeitshaltung der Kinder- und Jugendhilfe MIO ist geprägt durch eine grundsätzliche Annahme des Menschen in seiner Lebenslage und Wertschätzung in seiner Lebenswelt.

Gerne nehmen wir uns persönlich für Sie Zeit, um Ihnen das Angebots- und Leistungsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe MIO darzustellen.

 

 


    Ihr Philipp Wradatsch    
        Inhaber und Geschäftsführer

Zu den schrecklichen Ereignissen in Kandel am 27.12.2017:

Die erschreckend und erschütterliche Tat von Kandel lässt uns alle von MIO nicht teilnahmslos. Solch eine Tat erschüttert die Werte und Vorstellungen unserer Arbeitsweise zutiefst.

Unser Mitgefühl gilt den Eltern, den Angehörigen und Freunden der Familie. Diese entsetzliche Tat hat ein Leben viel zu früh auf brutale Art und Weise beendet. Die bisherigen Erkenntnisse des Tathergangs, welche wir aus der Presse entnommen haben, bringen eine enorme Ratlosigkeit, Wut und Trauer über solch eine vernichtende Gewalt mit sich. Dies bewegt uns zutiefst.

 

Wir bedaueren die politische Instrumentalisierung der Tat und die entsprechenden Auswirkungen auf die betroffenen Menschen. Hier denken wir zuerst an die Eltern, die auch durch kursierende Halbwahrheiten und Realitätskonstruktionen zur Zielscheibe von Hass und Wut werden.

 

Auch wir bleiben von Mutmaßungen, Hass und Aggression nicht verschont. Eine fehlerhafte Berichterstattung in der Rheinpfalz, offenbar aufgrund von Hörensagen und nicht basierend auf Fakten, wie es beim Journalismus erwünscht ist, tut hier ihr übriges und verteilt sich im ganzen Netz. Dieses nicht professionelle Vorgehen bedauern wir, da dadurch eine Instrumentalisierung weiter stattfinden kann. An dieser Stelle setzen wir erneut auf die Ermittlungsbehörden und die Justiz, sodass jeder Verantwortliche hier zur Rechenschaft gezogen wird!

 

Auch wir werden alle bei uns strafrechlich relevanten Äußerungen gegen uns oder über uns zur Anzeige bringen und verfolgen.

 

Wir teilen die Worte des offenen Briefes von Kandel:

„Wir waren und sind alle zutiefst betroffen über die Tat des jungen Mannes, der in Kandel ein 15-jähriges Mädchen erstochen hat.

Es ist unfassbar. Nichts kann so etwas wieder gut machen und es bleibt immer nur das „Warum?“.

Schwer ist es auch, Trost zu spenden. Die Eltern, die Familie, Freunde – sie erleben nun alle eine schlimme Zeit. Unser tief empfundenes Mitgefühl möchten wir hier ausdrücken verbunden mit dem Wunsch, dass viele Hände sie tragen mögen.

Wir sind aber auch betroffen über die Instrumentalisierung dieser Tat.

Nicht nur, dass so manche Medien ihren „Nutzen“ daraus ziehen, sondern ebenso radikales Gedankengut dadurch fördern. Auch persönliche Hassempfindungen werden hier ausgelebt ohne Rücksicht auf die Angehörigen.

Wir stellen immer wieder fest, dass es Hassprediger nicht nur in der Religion gibt, sondern diese auch mitten unter uns sind. Sie predigen ebenso Gewalt und fordern zu radikalen Taten auf. Damit nähern sie sich quasi dem an, was sie im gleichen Atemzug verurteilen.

Die Tat eines Einzelnen wird zur Last aller, wird zur Massenverurteilung. Wir zollen all denen größten Respekt, die hier versuchen, entgegen zu wirken und mit den massivsten Anfeindungen konfrontiert werden.

Es ist sehr menschlich, Wut, Zorn und Betroffenheit angesichts jener Tat zu empfinden. Doch Hetze und Aufruf zur Gewalt sind wohl kaum der richtige Weg. Wer will schon für die Tat eines Anderen zur Rechenschaft gezogen werden?

Wir appellieren daran, sich zurückzunehmen und den Angehörigen Raum für die Trauer zu lassen, anstatt sie mit gewaltigen Emotionen zu erschlagen.

Wir haben keine Garantie für eine dauerhafte Demokratie. Wenn das Gleichgewicht nicht gewahrt wird, kann alles recht schnell kippen und wir haben genau das, was unsere Großeltern „nie wieder“ wollten.

Die Tat des jungen Mannes macht Angst.

Die Reaktionen darauf auch.

In stillem Gedenken.“

 

 

http://www.pfalz-express.de/kandel-buerger-rufen-zu-stillem-gedenken-auf/  04.01.2018

 

 

 

 

 

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